




Ich bin unglaublich stolz auf mein Auto. Viele fragen, warum ich es mir gekauft habe – aber die Antwort steckt in sieben Jahren Schmerz, sieben Jahren Kampf, sieben Jahren, in denen ich mich Stück für Stück zurück ins Leben gekämpft habe. Und dann kamen die Probleme auf der Arbeit, Mobbing, Druck, all das, was einen innerlich auffrisst. Irgendwann wollte ich mir einfach etwas Gutes tun, etwas, das nur mir gehört und mir Kraft gibt.
Wenn ich in diesem Auto sitze, vergesse ich manchmal meine Sorgen. Die Welt wird leiser, mein Kopf klarer. Mit der richtigen Musik – besonders The Glen – fühle ich mich frei, lebendig, fast schwerelos. Ja, ich sehe der Tanknadel beim Fallen zu, aber jeder Kilometer ist es wert.
Und trotzdem trage ich wieder Trauer in mir. Wenn ich ohne meinen Mann unterwegs war, saß mein kleiner Engel auf dem Beifahrersitz. Sie hat jede Fahrt mit mir genossen, jede Kurve, jedes Lied. Diese gemeinsamen Momente fehlen mir unendlich. Ich vermisse sie – und diese Zeit – mit jeder Faser meines Herzens.